Folie 1
Themen in diesem Kapitel
Themen in diesem Kapitel
Externalitäten
Externe Kosten
Externe Kosten
Externe Kosten
Externe Kosten
Externalitäten
Externer Nutzen
Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen
Das effiziente Emissionsniveau
Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen
Grenzwerte und Gebühren
Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen
Grenzwerte und Gebühren
Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen
Was spricht für Gebühren?
Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen
Was spricht für Grenzwerte
Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen
Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen
Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen
Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen
Kosten und Nutzen von reduzierten Schwefeldioxid-Emissionen
Kosten und Nutzen von reduzierten Schwefeldioxid-Emissionen
Die Senkung der Schwefeldioxid-Emissionen
Emissionshandel und saubere Luft
Emissionshandel und saubere Luft
Emissionshandel und saubere Luft
Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen
Die effiziente Recyclingmenge
Pfandsysteme
Externalitäten und Eigentumsrechte
Externalitäten und Eigentumsrechte
Gewinne bei alternativen Emissionsentscheidungen (pro Tag)
Externalitäten und Eigentumsrechte
Verhandlung mit unterschiedlichen Eigentumsrechten
Externalitäten und Eigentumsrechte
Externalitäten und Eigentumsrechte
Externalitäten und Eigentumsrechte
Externalitäten und Eigentumsrechte
Externalitäten und Eigentumsrechte
Das Coase Theorem in der Praxis
Ressourcen im Gemeineigentum
Ressourcen im Gemeineigentum
Ressourcen im Gemeineigentum
Langustenfischerei in Louisiana
Langustenfischerei in Louisiana
Langustenfischerei in Louisiana
Langusten als Ressourcen im Gemeineigentum
Öffentliche Güter
Öffentliche Güter
Öffentliche Güter
Effiziente Bereitstellung eines öffentlichen Gutes
Öffentliche Güter
Öffentliche Güter
Öffentliche Güter
Die Nachfrage nach sauberer Luft
Die Nachfrage nach sauberer Luft
Die Nachfrage nach sauberer Luft
Die Nachfrage nach sauberer Luft
Private Präferenzen für öffentliche Güter
Ermittlung des Bildungsausgabenniveaus
Ermittlung des Bildungsausgabenniveaus
Private Präferenzen für öffentliche Güter
Private Präferenzen für öffentliche Güter
Zusammenfassung
Zusammenfassung
Zusammenfassung
Zusammenfassung
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Category: economicseconomics

Externalitäten und öffentliche Güter

1. Folie 1

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Kapitel 18
Folie: 1
Externalitäten und öffentliche
Güter
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009

2. Themen in diesem Kapitel

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 2
Externalitäten
Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen
Externalitäten und Eigentumsrechte
Ressourcen im Gemeineigentum
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009

3. Themen in diesem Kapitel

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 3
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Öffentliche Güter
Private Präferenzen für öffentliche Güter

4. Externalitäten

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 4
Negative

Positive

Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Handlungen einer Partei, durch die einer anderen Partei Kosten entstehen.
Handlungen einer Partei, durch die eine andere Partei profitiert.

5. Externe Kosten

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Szenario


Folie: 5
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Stahlwerk leitet Abwässer in einen Fluss ein.
Die Abwässer des gesamten Stahlmarktes können durch eine Reduzierung der
Gütermenge gesenkt werden (Produktionsfunktion mit festem Einsatzverhältnis).

6. Externe Kosten

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 6
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Szenario


Die externen Grenzkosten (MEC) sind die den flussabwärts arbeitenden
Fischern bei jedem Produktionsniveau entstehenden Kosten.
Die gesellschaftlichen Grenzkosten (MSC) sind die Summe der Grenzkosten
(MC) und der externen Grenzkosten (MEC).

7. Externe Kosten

Bestehen negative
Externalitäten, sind die
gesellschaftlichen Grenzkosten
Mikroökonomie
(MSC) höher als die
Preis
Grenzkosten.
Die Differenzen sind gleich den
externen Grenzkosten (MEC).
MSC
Ein gewinnmaximierendes
Unternehmen produziert in q1,
während die effiziente
Produktionsmenge bei q* liegt.
Preis
Kapitel 18
MSCI
MC
Externalitäten und
öffentliche Güter
S = MCI
Folie: 7
Der kompetitive Branchenoutput liegt bei
Q1, während das effiziente Produktionsniveau
bei Q* liegt.
P*
P1
Gesellschaftliche
Gesamtkosten der
negativen
Externalität
P1
MECI
MEC
D
q* q1
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Unternehmens
-output
Q* Q1
Branchenoutput

8. Externe Kosten

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 8
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Negative Externalitäten führen dazu, dass
ineffiziente Unternehmen ermutigt
werden, in der Branche zu verbleiben
und dass langfristig eine
Überschussproduktion entsteht.

9. Externalitäten

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 9
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Positive Externalitäten und Ineffizienz

Externalitäten können auch zu einem zu niedrigen Produktionsniveau führen. Dies
wird durch ein Beispiel im Bereich der Reparaturen an Häusern und der
Gartengestaltung deutlich.

10. Externer Nutzen

Mikroökonomie
Wert
Bestehen positive
Externalitäten (Vorteile aus den
Reparaturen für die Nachbarn),
ist der gesellschaftliche
Grenznutzen höher
(MSB) als der Grenznutzen D.
MSB
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
D
Folie: 10
P1
Ein eigennütziger Eigenheimbesitzer
investiert q1 in Reparaturen. Das
effiziente Reparaturniveau
q* liegt höher. Durch den höheren
Preis P1 wird der Eigentümer
von Reparaturen abgehalten.
MC
P*
Werden Forschung und
Entwicklung durch positive
Externalitäten behindert?
MEB
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
q1
q*
Reparaturniveau

11. Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Annahme: Das Marktversagen besteht in einer
Verschmutzung der Umwelt

Folie: 11

Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Produktionstechnologie mit festem Einsatzverhältnis
Zur Senkung des Schadstoffausstoßes muss die Produktionsmenge reduziert werden.
Zur Reduzierung der Produktionsmenge wird eine Produktionssteuer eingesetzt.
Durch eine Änderung der Technologie wird eine Substitution der Produktionsfaktoren möglich.

12. Das effiziente Emissionsniveau

Mikroökonomie
Euro pro
Emissionseinheit
Annahmen:
1) Wettbewerbsmarkt
2) Die Entscheidungen zu Gütermenge und Schadstoffausstoß werden
unabhängig voneinander getroffen
3) Die gewinnmaximierende Gütermenge wird gewählt.
MSC
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
6
Warum ist das effizienter als
ein Schadstoffausstoß von null?
Folie: 12
4
Im Punkt Eo sind die Grenzkosten
der Reduzierung des
Schadstoffausstoßes größer als die
gesellschaftlichen Grenzkosten.
Im Punkt E1 sind die
gesellschaftlichen Grenzkosten höher
als die Grenzkosten der Reduzierung.
Das effiziente Niveau des
Schadstoffausstoßes liegt bei
12 (E*); hier gilt MCA = MSC.
2
MCA
E0
0 2 4 6 8 10
E*
12 14
16
E1
18 20
22
24
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Emissionsniveau
26

13. Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Möglichkeiten für die Reduzierung des
Schadstoffausstoßes auf E*

Folie: 13
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Ein Emissionsgrenzwert
Festlegung eines gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwertes für Emissionen im Punkt E* (12)
Durchsetzung mit Hilfe von Geldbußen und strafrechtlichen Konsequenzen
Erhöhung der Produktionskosten und des Eingangspreises für den Eintritt in die Branche

14. Grenzwerte und Gebühren

Mikroökonomie
Euro pro Emissionseinheit
MSC
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Grenzwert
Folie: 14
Gebühr
3
MCA
E*
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
12
Emissionsniveau

15. Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 15
Möglichkeiten für die Reduzierung des
Schadstoffausstoßes auf E*

Emissionsgebühr
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Gebühr, die auf jede Emissionseinheit erhoben wird.

16. Grenzwerte und Gebühren

Mikroökonomie
Euro pro
Emissionseinheit
MSC
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 16
Die Kosten sind
niedriger als die
Gebühr, wenn die
Emissionen nicht
reduziert würden.
Gebühr
3
Gesamtgebühr für
die Vermeidung
E*
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Gesamtkosten
der Vermeidung
MCA
12
Emissionsniveau

17. Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 17
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Grenzwerte und Gebühren im Vergleich

Annahmen
Die politischen Entscheidungsträger verfügen über asymmetrische Informationen.
Aufgrund der Verwaltungskosten muss für alle Unternehmen die gleiche Gebühr bzw. den
gleichen Grenzwert festgesetzt werden.

18. Was spricht für Gebühren?

Mikroökonomie
Gebühr
pro
Emissionseinheit
MCA1
MCA2
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Die Auswirkungen eines Grenzwertes für eine Reduzierung um
7 Einheiten bei beiden Unternehmen werden dargestellt.
Dies ist nicht effizient, da gilt MCA2 < MCA1.
Würde eine Gebühr von €3 erhoben, würden die
Emissionen von Unternehmen 1 von 14 auf 8
sinken. Die Emissionen von Unternehmen 2
würden von 14 auf 6 sinken.
MCA1 = MCA2: effiziente Lösung.
6
Die kostenminimierende Lösung
entspräche bei Unternehmen 1
Folie: 18
5 6 und
einer Reduzierung um
bei Unternehmen 2 einer Reduzierung
um 8 Einheiten,
MCA1= MCA2 = 4
€3.
3,75
3
Anstieg der Vermeidungskosten
von Unternehmen 1
2,50
2
Rückgang der
Vermeidungskosten
von Unternehmen 2
1
0
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Emissions14 niveau

19. Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 19
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Die Vorteile eine Gebühr


Wenn die gleichen Grenzwerte verwendet werden müssen, wird mit den Gebühren
die gleiche Emissionsvermeidung mit niedrigeren Kosten erreicht.
Mit den Gebühren wird ein Anreiz geschaffen, Ausrüstungen zu installieren, mit
denen die Emissionen weiter reduziert würden.

20. Was spricht für Grenzwerte

Mikroökonomie
Gebühr pro
Emissionseinheit
16
Auf der Grundlage unvollständiger
C
Informationen beträgt die Gebühr €7
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 20
(Reduzierung um 12,5%).
Die Emissionen erhöhen sich auf 11.
Gesell.
Grenzkosten
14
12
ABC entspricht dem Anstieg der
gesellschaftlichen Kosten abzüglich des
Rückgangs der Kosten der Vermeidung.
E
10
A
D
8
B
6
4
Auf der Grundlage
unvollständiger Informationen
ist der Grenzwert gleich 9
(Rückgang um 12,5%).
ADE < ABC
Grenzkosten der
Vermeidung
2
0
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
2
4
6
8
10
12
14
16
Emissionsniveau

21. Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 21
Zusammenfassung: Gebühren und
Grenzwerte im Vergleich


Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Die Grenzwerte werden bevorzugt, wenn die MSC steil und die MCA flach verläuft.
Mit Grenzwerten (unvollständige Informationen) wird eine größere Sicherheit im
Hinblick auf die Emissionsniveaus und eine geringere Sicherheit im Hinblick auf die
Kosten der Vermeidung erzielt.

22. Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 22
Zusammenfassung: Gebühren und
Grenzwerte im Vergleich


Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Mit Gebühren wird Sicherheit im Hinblick auf die Kosten und Unsicherheit im
Hinblick auf die Emissionen geschaffen.
Welcher Maßnahme der Vorzug gegeben wird, hängt von der Art der Unsicherheit
und der Steigung der Kostenkurven ab.

23. Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Übertragbare Emissionszertifikate

Zertifikate tragen zur Entwicklung eines Wettbewerbsmarktes für Externalitäten bei.
Folie: 23
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Eine Behörde bestimmt das Niveau des Schadstoffausstoßes und die Anzahl der
Emissionszertifikate.
Die Zertifikate sind handelbar.
Unternehmen mit hohen Kosten kaufen Zertifikate von Unternehmen mit niedrigen Kosten.

24. Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 24
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Frage

Durch welche Faktoren könnte die Effizienz dieses Ansatzes beschränkt werden?

25. Kosten und Nutzen von reduzierten Schwefeldioxid-Emissionen

Mikroökonomie
Kosten und Nutzen von
reduzierten SchwefeldioxidEmissionen
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 25
Die Kosten der Reduzierung des
Schadstoffausstoßes


Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Umstellung von Kohle und Öl auf Erdgas
Ausrüstung zur Emissionskontrolle

26. Kosten und Nutzen von reduzierten Schwefeldioxid-Emissionen

Kosten und Nutzen von
reduzierten SchwefeldioxidEmissionen
Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Vorteile reduzierter Emissionen


Folie: 26
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009

Verbesserung der Gesundheit
Reduzierung von Korrosion
Ästhetische Werte

27. Die Senkung der Schwefeldioxid-Emissionen

Mikroökonomie
Dollar pro reduzierte Einheit
60
Bemerkungen
•MAC = MSC bei 0,0275
•0,0275 liegt geringfügig unterhalb des tatsächlichen
Emissionsniveaus.
•Die ökonomische Effizienz wird verbessert.
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 27
40
Gesellschaftliche Grenzkosten
20
Grenzkosten der Vermeidung
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
0
0,02
0,04
0,06
0,08
Schwefeldioxidgehalt (ppm)

28. Emissionshandel und saubere Luft

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Bubbles (Programm der US-amerikanischen
Umweltschutzbehörde)

Unternehmen können ihre Emissionskontrollen bezüglich einzelner Schadstoffquellen selbst
anpassen, solange die gesamte Emissionsgrenze nicht überschritten wird.
Folie: 28
Offsets (Programm der US-amerikanischen
Umweltschutzbehörde)

Neue Emissionsquellen müssen durch die Reduzierung der Emissionen aus bestehenden Quellen
ausgeglichen werden.
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
2000 Offset-Vereinbarung seit 1979

29. Emissionshandel und saubere Luft

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 29
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Kosten der Reduzierung des
Kohlenwasserstoffausstoßes bei DuPont um 85%:

Drei Optionen
Reduzierung um 85% bei jeder Emissionsquelle jeder Fabrik (Gesamtkosten = $105,7 Millionen)
Reduzierung um 85% bei jeder Fabrik, interner Handel ist möglich (Gesamtkosten = $42,6 Millionen).
Reduzierung um 85% in allen Fabriken, interner und externer Handel sind möglich (Gesamtkosten = $14,6
Millionen).

30. Emissionshandel und saubere Luft

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 30
Clean Air Act von 1990

Ursachen für den Rückgang der Preise der
Zertifikate


Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Seit 1990 ist der Handelspreis der Zertifikate von einem erwarteten Preis von $300 auf weniger
als $100 gefallen.
Effizientere Verfahren zur Emissionsvermeidung
Der Preis für schwefelarme Kohle ist gesunken.

31. Korrekturmöglichkeiten für Marktversagen

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Recycling


Folie: 31
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Haushalte können Glas und andere Abfälle zu sehr geringen Kosten entsorgen.
Durch die niedrigen Entsorgungskosten entsteht ein Gefälle zwischen den privaten
und den gesellschaftlichen Kosten der Entsorgung.

32. Die effiziente Recyclingmenge

Mikroökonomie
Kosten
Mit einem rückzahlbaren
Pfand erhöhen sich die MC,
und es gilt:
MC = MSC = MCR.
Ohne Eingriffe in den Markt liegt
das Niveau der Abfälle im Punkt m1
und m1 > m*.
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
MSC
Folie: 32
MCR
MC + Pfand pro Einheit
MC
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
0
4
m* m1 8
12
Abfall

33. Pfandsysteme

Mikroökonomie

Kapitel 18
Das Angebot an Glas ist
gleich der
Summe des Angebots an
neuem Glas (Sr) und des
Angebots an recyceltem Glas (Sr).
Externalitäten und
öffentliche Güter
Sr
Mit Rückzahlungen steigt Sr
auf S’r und S erhöht sich auf S’.
S’r
Sv
Ohne Rückzahlungen ist der
Glaspreis gleich P und
Sr ist gleich M1.
Folie: 33
S
S’
P
P’
Der Preis sinkt auf P’, und
die Menge des
recycelten Glases
erhöht sich auf M*.
D
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
M1 M*
Glasmenge

34. Externalitäten und Eigentumsrechte

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 34
Eigentumsrechte


Gesetzliche Regelungen, die angeben, was Individuen oder Unternehmen mit ihrem
Eigentum tun dürfen.
Zum Beispiel:
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Besitzen Anwohner flussabwärts einen Fluss (d.h. sauberes Wasser), so können sie die
Einleitung von Schadstoffen stromaufwärts kontrollieren.

35. Externalitäten und Eigentumsrechte

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 35
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Verhandlungen und ökonomische Effizienz

Die ökonomische Effizienz kann ohne staatliche Eingriffe erzielt werden, wenn die
fragliche Externalität nur wenige Parteien betrifft und die Eigentumsrechte klar
definiert sind.

36. Gewinne bei alternativen Emissionsentscheidungen (pro Tag)

Mikroökonomie
Gewinne des Gewinne der
Unternehmens Fischer
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 36
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Gesamtgewinn
Kein Filter,
keine Kläranlage
500
100
600
Filter,
keine Kläranlage
300
500
800
Kein Filter,
Kläranlage
500
200
700
Filter,
Kläranlage
300
300
600

37. Externalitäten und Eigentumsrechte

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Annahmen


Das Unternehmen bezahlt den Filter.
Die Fischer kommen für die Kläranlage auf.
Folie: 37
Effiziente Lösung

Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Kauf des Filters, aber keine Errichtung einer Kläranlage.

38. Verhandlung mit unterschiedlichen Eigentumsrechten

Mikroökonomie
Recht auf Einleitung
Recht auf sauberes Wasser
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 38
Ohne Kooperation
Unternehmensgewinn
Gewinn der Fischer
€500
€200
€300
€500
€550
€250
€300
€500
Mit Kooperation
Unternehmensgewinn
Gewinn der Fischer
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009

39. Externalitäten und Eigentumsrechte

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 39
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Schlussfolgerung: Coase Theorem

Wenn Parteien ohne Kosten und zu ihrem beiderseitigen Vorteil verhandeln
können, ist das Verhandlungsergebnis effizient, gleichgültig, welche
Eigentumsrechte vorliegen.

40. Externalitäten und Eigentumsrechte

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 40
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Teure Verhandlungen - die Rolle des
strategischen Verhaltens

Für Verhandlungen sind klar definierte Regeln und Eigentumsrechte notwendig.

41. Externalitäten und Eigentumsrechte

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Eine gerichtliche Lösung - die
Schadenersatzklage

Folie: 41

Die Fischer haben ein Recht auf sauberes Wasser.
Das Unternehmen hat zwei Möglichkeiten:
Kein Filtereinbau, Schadenersatzzahlung

Filtereinbau, keine Schadenersatzzahlung

Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Gewinn = €100 (€500 - €400)
Gewinn = €300 (€500 - €200)

42. Externalitäten und Eigentumsrechte

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Eine gerichtliche Lösung - die
Schadenersatzklage

Folie: 42

Das Unternehmen hat ein Recht auf die Einleitung von Abwässern.
Die Fischer haben drei Möglichkeiten
Bau einer Kläranlage
Filtereinbau und Schadenersatzzahlung


© Pearson Studium 2009
Gewinn = €300 (€500 - €200)
Keine Kläranlage, kein Filter

Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
Gewinn = €200
Gewinn = €100

43. Externalitäten und Eigentumsrechte

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 43
Schlussfolgerung

Frage

Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Eine Schadenersatzklage führt zu einem effizienten Ergebnis.
Welche Auswirkungen hätten unvollständige Informationen auf das Ergebnis?

44. Das Coase Theorem in der Praxis

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 44
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Das Aushandeln einer effizienten Lösung

1987 - Müllteppich aus New York (200 Tonnen) verschmutzte die Strände von New
Jersey.
Die potentiellen Kosten eines Rechtsstreites führten zu einer Lösung, die für beide
Parteien vorteilhaft war.

45. Ressourcen im Gemeineigentum

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Ressourcen im Gemeineigentum


Folie: 45
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009

Jedermann hat freien Zugriff auf derartige Ressourcen.
Folglich ergibt sich oft eine Übernutzung.
Beispiele
Luft und Wasser
Fisch- und Tierbestände
Bodenschätze

46. Ressourcen im Gemeineigentum

Ohne Kontrollen ist die Fischmenge/ Monat gleich FC ,
wobei gilt PC = MB.
Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Kosten,
Nutzen
(Euro pro
Fisch)
Gesellschaftliche
Grenzkosten
Allerdings untertreiben die
privaten Kosten die tatsächlichen
Kosten. Das effiziente Niveau
der Fischmenge/ Monat ist
gleich F*, wobei gilt
MSC = MB (D).
Folie: 46
Private Kosten
Nachfrage
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
F*
FC
Fischmenge pro Monat

47. Ressourcen im Gemeineigentum

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 47
Lösung

Frage

Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Privateigentum
Wann wäre Privateigentum unpraktisch?

48. Langustenfischerei in Louisiana

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 48
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Bestimmung des effizienten Fangniveaus
bei Langusten


F = Langustenfang in Millionen Pfund pro Jahr
C = Kosten in Dollar pro Pfund

49. Langustenfischerei in Louisiana

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 49
Nachfrage

C = 0,401 = 0,0064F
Gesellschaftliche Grenzkosten

C = -5,645 + 0,6509F
Private Kosten

Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
C = -0,357 + 0,0573F

50. Langustenfischerei in Louisiana

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 50
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Effiziente Fangmenge


9,2 Millionen Pfund
D = MSC

51. Langusten als Ressourcen im Gemeineigentum

Mikroökonomie
Kosten (Dollar pro Pfund)
Gesellschaftliche Grenzkosten
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
2,10
Folie: 51
Private Kosten
0,325
Nachfrage
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
9,2
11,9
Langustenfang
(Millionen Pfund)

52. Öffentliche Güter

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 52
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Frage

Wann sollte der Staat als Produzent von Gütern und Dienstleistungen an die Stelle
privater Unternehmen treten?

53. Öffentliche Güter

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Eigenschaften öffentlicher Güter

Nichtrivalisierend
Folie: 53

Nichtausschließbar
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
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Bei jedem beliebigen Produktionsniveau sind die Grenzkosten der Bereitstellung des Gutes
für einen zusätzlichen Konsumenten gleich null.
Verbraucher können nicht vom Konsum des Gutes ausgeschlossen werden.

54. Öffentliche Güter

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 54
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
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Nicht alle durch den Staat zur Verfügung
gestellten Güter sind öffentliche Güter.

Einige Güter sind rivalisierend und nichtausschließbar.
Bildung
Parks

55. Effiziente Bereitstellung eines öffentlichen Gutes

Nutzen (Euro)
Ist ein Gut nichtrivalisierend, wird der
gesellschaftliche Nutzen des Konsums (D)
durch die vertikale Summierung der individuellen
Nachfragekurven nach dem Gut bestimmt.
Mikroökonomie
€7,00
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Grenzkosten
€5,50
Folie: 55
D2
€4,00
Der effiziente Output tritt in dem Punkt ein, in dem gilt MC = MB; in diesem Fall bei 2
Outputeinheiten. Der Grenznutzen ist gleich
€1,50 + €4,00 oder €5,50.
D
€1,50
D1
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
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0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Output

56. Öffentliche Güter

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 56
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
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Öffentliche Güter und Marktversagen

Welche Mengen nationaler Verteidigung haben Sie in der letzten Woche
konsumiert?

57. Öffentliche Güter

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Trittbrettfahrer (Free riders)


Folie: 57
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009

Es besteht keine Möglichkeit, einige Güter und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, ohne
dass alle Verbraucher davon profitieren.
Für die Haushalte besteht kein Anreiz, den Betrag zu zahlen, den der Artikel ihnen wert ist.
Trittbrettfahrer untertreiben den Wert eines Gutes oder einer Dienstleistung so, dass sie dessen
Vorteile genießen, ohne dafür zu zahlen.

58. Öffentliche Güter

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 58
Gründung eines Unternehmens zur
Mückenbekämpfung



Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
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Wie wird der Output gemessen?
Wer soll für die Dienstleistung bezahlen?
Installation eines Mückenmessgerätes?

59. Die Nachfrage nach sauberer Luft

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 59
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Saubere Luft ist ein öffentliches Gut.

Nichtausschließbar und nicht rivalisierend.
Wie hoch ist der Preis für saubere Luft?

60. Die Nachfrage nach sauberer Luft

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 60
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Entscheidung über den Wohnort

In einer Studie aus Boston werden die Immobilienpreise mit der Luftqualität und
anderen Eigenschaften der Immobilien und der jeweiligen Wohngegend korreliert.

61. Die Nachfrage nach sauberer Luft

Mikroökonomie
Dollar
Hohes Einkommen
3000
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
2500
Mittleres Einkommen
Folie: 61
2000
Geringes Einkommen
1500
1000
500
0
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Stickoxide
(pphm)

62. Die Nachfrage nach sauberer Luft

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Ergebnisse der Untersuchung


Folie: 62

Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
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Der Betrag, den die Menschen für saubere Luft zu zahlen bereit sind, erhöht sich beträchtlich,
wenn sich die Verschmutzung erhöht.
Haushalte mit höherem Einkommen sind bereit, mehr zu zahlen (der Abstand zwischen den
Nachfragekurven nimmt zu).
Die nationale Akademie der Wissenschaften hat festgestellt, dass eine Reduzierung der
Autoabgase um 10% zu einem Nutzen von $2 Milliarden führen würde---somit wäre der Nutzen
etwas höher als die Kosten.

63. Private Präferenzen für öffentliche Güter

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 63
Die Produktion eines öffentlichen Gutes
durch den Staat ist vorteilhaft, da der
Staat zur Bezahlung Steuern und
Gebühren festlegen kann.
Die Bestimmung der Menge eines
öffentlichen Gutes, die zur Verfügung
gestellt werden muss, ist schwierig,
wenn es Trittbrettfahrer gibt.
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
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64. Ermittlung des Bildungsausgabenniveaus

Mikroökonomie
Zahlungsbereitschaft
(in Euro)
Das effiziente Bildungsausgabenniveau wird
durch die Summierung der Bereitschaft
dreier Bürger, für die Bildung zu bezahlen, ermittelt.
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 64
AW
W1
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
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€0
€600
W2
€1200
W3
€1800
€2400
Ausbildungsausgaben
pro Schüler

65. Ermittlung des Bildungsausgabenniveaus

Mikroökonomie
Zahlungsbereitschaft
(in Euro)
Wird eine Mehrheitsentscheidung zu einem effizienten Ergebnis führen?
•W1 stimmt für €600.
•W2 und W3 stimmen für €1200.
Bei einer Mehrheitswahl wird stets der Medianwähler gewinnen.
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 65
AW
W1
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
€0
€600
W2
€1200
W3
€1800
€2400
Ausbildungsausgaben
pro Schüler

66. Private Präferenzen für öffentliche Güter

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 66
Frage

Antwort


Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
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Ist die Wahl des Medianwählers immer effizient?
Würden zwei der drei Wähler €1200 bevorzugen, käme es zu einer Überinvestition.
Würden zwei der drei Wähler €600 bevorzugen, käme es zu einer Unterinvestition.

67. Private Präferenzen für öffentliche Güter

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 67
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Die Mehrheitswahl ist ineffizient, da die
Präferenz jedes Bürgers gleich gewichtet
wird - das effiziente Ergebnis dagegen
gewichtet die Stimme jedes Bürgers
gemäß der Stärke seiner Präferenz.

68. Zusammenfassung

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 68
Eine Externalität besteht, wenn ein Produzent
oder ein Konsument die Produktions- bzw.
Konsumaktivitäten anderer auf eine Art und
Weise beeinflusst, die sich auf dem Markt nicht
direkt widerspiegelt.
Der Umweltverschmutzung kann mit Hilfe von
Emissionsgrenzwerten, von
Emissionsgebühren, von handelbaren
Emissionszertifikaten oder durch
Recyclinganreize entgegengewirkt werden.
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009

69. Zusammenfassung

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Ineffizienzen aufgrund von Marktversagen können
durch private Verhandlungen zwischen den
betroffenen Parteien behoben werden.
Folie: 69
Ressourcen im Gemeineigentum werden nicht
durch eine einzelne Person kontrolliert und
können genutzt werden, ohne dass ein Preis
dafür gezahlt werden muss.
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009

70. Zusammenfassung

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 70
Güter, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht
effizient auf privaten Märkten produziert
werden, sind entweder nichtrivalisierend oder
nichtausschließbar. Öffentliche Güter sind
beides.
Ein öffentliches Gut wird in effizienter Menge zur
Verfügung gestellt, wenn die vertikale Summe
der einzelnen Nachfragemengen nach dem
öffentlichen Gut gleich den Grenzkosten der
Produktion dieses Gutes ist.
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009

71. Zusammenfassung

Mikroökonomie
Kapitel 18
Externalitäten und
öffentliche Güter
Folie: 71
Autoren: Robert S. Pindyck
Daniel L. Rubinfeld
© Pearson Studium 2009
Bei der Mehrheitswahl entspricht das
bereitgestellte Ausgabenniveau der Präferenz
des Medianwählers - dabei muss es sich nicht
um das effiziente Ergebnis handeln.
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