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Category: historyhistory

Kino in der BRD bis 1990

1.

Kino in der BRD bis 1990

2.

Dank des Marshallplans und des
Wirtschaftswunders boomte die Kinobranche:
1956 wurden in 6.500 Kinos 817 Millionen
Tickets verkauft. Beliebt waren leichte Genres
wie Melodramen, Musikfilme, Komödien und
Kriegsfilme.
Der Heimatfilm wurde mit Werken wie
"Das Schwarzwaldmädel" populär.

3.

Durch das aufkommende Fernsehen
und die nachlassende Qualität vieler
Produktionen geriet das Kino Ende der
1950er Jahre in eine Krise. 1962
forderten 26 junge Filmemacher im
Oberhausener Manifest das Ende des
"Papas Kinos". Sie setzten auf
ästhetische Erneuerung,
Gesellschaftskritik und die
Auseinandersetzung mit der NSVergangenheit. Dies markierte die
Geburt des Neuen Deutschen Films.

4.

Rainer Werner Fassbinder
Wim Wenders
Werner Herzog
Mitte der 1970er Jahre erlangte der deutsche Film international wieder Ansehen:
· Rainer Werner Fassbinder – "Angst essen Seele auf" (1974), ausgezeichnet in Cannes.
· Werner Herzog – "Aguirre, der Zorn Gottes" (1973) machte Klaus Kinski berühmt.
· Wim Wenders – "Alice in den Städten" (1974) bedeutete seinen Durchbruch.

5.

Parallel dazu wurden leichte Komödien zu
Publikumserfolgen, darunter "Otto – Der
Film", "Männer" und "Ödipussi".
Wolfgang Petersen gelang mit "Das Boot"
(1981) und "Die unendliche Geschichte"
(1984) der internationale Durchbruch, bevor
er nach Hollywood ging – ein Verlust für
den deutschen Film.
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