Betriebssysteme
1. Betriebssysteme
21.09.2026 by Matvii Dudkin & Danylo Zheliev2. Definition eines Betriebssystems
Das Betriebssystem ist das grundlegende Programm, das auf bestimmtenRechner den Zugriff auf die Hardware realisiert, die Antworten der Hardware
versteht, dem Programmierer und Anwender eine dateiorientierte
Schnittstelle zur Verfügung stellt und den Hauptspeicher verwaltet
Im Duden Informatik kann man solche Definition finden:
„Zusammenfassende Bezeichnung für alle Programme, die die Ausführung der
Benutzerprogramme, die Verteilung der Betriebsmittel auf die einzelnen
Benutzerprogramme und die Aufrechterhaltung der Betriebsart steuern und
überwachen.“
3. Definition eines Betriebssystems - einfach erklärt!
Definition eines Betriebssystems einfach erklärt!Ein Betriebssystem ist eine grundlegende Software eines Computers. Es stellt
die Verbindung zwischen Benutzer, Programmen und Hardware her.
Hauptaufgaben:
Verwaltung der Hardware und Ressourcen
Verwaltung von Dateien und Speicher
Steuerung und Überwachung von Programmen
Schnittstelle zwischen Benutzer und Computer
Koordination verschiedener Anforderungen
Kurz gesagt: Das Betriebssystem sorgt dafür, dass Computer-Hardware und
Programme geordnet, zuverlässig und effizient zusammenarbeiten. Beispiele:
Windows, Linux, macOS, Android.
4. Geschichte der Betriebssystem (1940er – 1950er)
0. Generation – 1940er- Kein Betriebssystem
- Programme wurden direkt auf der Hardware ausgeführt
1. Generation – 1950er
- Stapelbetrieb (Batch Processing)
- Sequentielle Bearbeitung
- Kein Eingriff in laufende Programme
- 1 Programm und 1 Benutzer gleichzeitig
2. Generation – 1950er
- Mehrprogrammbetrieb (Multiprogramming
- Mehrprozessorbetrieb
- Geräteunabhängigkeit
- Zeitscheibenbetrieb (Timesharing)
- Dialogbetrieb: Benutzer können laufende Programme beeinflusse
-Mehrere Programme und Benutzer gleichzeitig
-Realzeitbetrieb: prioritätsgesteuert und mit festen Reaktionszeiten
5. Geschichte der Betriebssystem (Mitte 1960er – heute)
3. Generation – Mitte 1960er bis Mitte 1970er– Allzweckbetriebssysteme
– Mehrere Betriebsarten gleichzeitig
– IBM System/360 und OS/360
– UNIX
4. Generation – Mitte 1970er bis heute
– Netzwerke
– Verteilte Systeme
– Datenbanksysteme
– Personal Computer (PCs)
6. Klassifikation von Betriebssystemen
Nach der Betriebsart des Rechnersystemsa) Stapelverarbeitungs-Betriebssysteme
– Bearbeitung von Stapelaufträgen
– Keine Interaktion des Benutzers
– Beispiele: IBM OS/370, OS/390, MVS, BS 2000
b) Dialogbetrieb-Betriebssysteme
– Wechsel zwischen Benutzer- und Systemaktionen
– Benutzer kann den Arbeitsablauf beeinflussen
– Beispiele: MS-DOS, MS Windows, UNIX/Linux
d) Realzeit-Betriebssysteme
– Steuerung und Überwachung technischer Prozesse
– Einhaltung von Zeitbedingungen
– Beispiele: VxWorks, QNX, MS Windows CE
e) Verteilte Verarbeitung
– Mehrere miteinander gekoppelte Computer
– Verteilung von Daten, Ressourcen und Arbeitslast
Nach der Anzahl der Aufträge
a) Einzelprogrammbetrieb
– Nur ein Auftrag gleichzeitig
– Beispiele: CP/M, MS-DOS
b) Mehrprogrammbetrieb
– Mehrere Aufträge gleichzeitig oder zeitlich verschachtelt
– Beispiele: MS Windows, UNIX/Linux, IBM OS/390
7. Klassifikation von Betriebssystemen
Nach der Anzahl der gleichzeitig arbeitenden Benutzera) Einzelbenutzerbetrieb
– Ein Benutzer
b) Mehrbenutzerbetrieb
– Mehrere Benutzer teilen sich die Computerleistung
Nach der Anzahl der Prozessoren bzw. Rechner
a) Ein-Prozessor-Betriebssystem
– Ein Prozessor
b) Mehr-Prozessor-Betriebssystem
– Mehr als ein Prozessor
Nach dem Einsatzbereich
– Mainframe-Betriebssystem
– Server-Betriebssystem
– PC-Betriebssystem
– Prozessrechner-Betriebssystem
– PDA-Betriebssystem
– Betriebssystem für eingebettete Systeme
– Betriebssystem für Chipkarten
8. Aufgaben eines Betriebssystems
Abstraktion– Verbergen der Komplexität der Maschine vor dem Anwender
Benutzerschnittstelle
– Bereitstellen von Kommandointerpreter, Shell oder GUI
Steuerung und Kontrolle der Programmausführung
– Laden, Ausführen, Unterbrechen und Beenden von Programmen
Verwaltung der Ressourcen
– Prozessor(en)
– Hauptspeicher
– Hintergrundspeicher
– Geräte
– Rechenzeit
Sicherheitsmechanismen
– Schutzstrategien bei der Ressourcenbereitstellung
Koordination von Prozessen
– Koordination und Steuerung verschiedener Prozesse
Bereitstellen einer normierten Programmierschnittstelle (API)
Das Betriebssystem kann als Ressourcenverwalter gesehen werden.
Geräte, die ein Betriebssystem verwaltet:
– Festplatte
– Grafikkarte
– Prozessor
– Arbeitsspeicher
– Ein- und Ausgabegeräte