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Lexikologie als Wissenschaft und Lehrfach
1. Lexikologie als Wissenschaft und Lehrfach
Plan:1 Gegenstand und Aufgaben einer deutschen
Lexikologie
2
Interdisziplinäre
Zusammenhänge
der
Lexikologie
3 Entwicklung der Lexikologie als Wissenschaft
2. λεςικολογια λεςκισ (Wort) λεςικοσ (zum Wort gehörig) λογια - „Lehre", „Kunde"
λεςικολογια λεςκισ (Wort)λεςικοσ (zum Wort gehörig)
λογια - „Lehre", „Kunde"
3.
• Die Lexikologie als Wissenschaft isteine linguistischeDisziplin,
die den Wortschatz/ das Lexikon
der Sprache in seiner Entwicklung und
im moderenen Zustand untersucht.
4.
Der Gegenstand der Lexikologie –das Lexikon und seine Einheiten als
Medium, Voraussetzung und
Resultat der sprachlichen Tätigkeit
5.
• „Die Lexikilogie untersucht das lexikalischeTeilsystem als gesellschaftlich
determiniertes Inventar lexikalischer
Zeichen, die Normen und Regeln seines
Aufbaus und der Verwendung in der
kommunikativen Tätigkeit; die
Wechselbeziehungen mit anderen
Kenntnissystemen“
[Schippan Th. Lexikologie der deutschen
Gegenwartssprache]
6. Zentrale Bereiche der lexikologischen Forschung: — das Wort als eine nominative Spracheinheit im lexikalisch - semantischen
System,das Wesen der lexikalischen Einheiten
und ihre Bedeutung;
7.
• der Wortbestandals System und die Beziehungen zwischen
seinen Elementen;
8.
• kommunikativ begründete Veränderungendes Wortschatzes,
• die Quellen der Wortschatzerweiterung;
9.
die Stratifikation bzw. Schichtung des
Wortschatzes unter dem soziolinguistischen
und funktionalen Aspekt;
10.
• die Betrachtung der Sprache als einergesellschaftlichen Erscheinung,
• die geschichtliche Analyse der Existenzformen
der Sprache
11. Interdisziplinäre Zusammenhänger der Lexikologie
12.
1 Semasiologie - die Lehre von derWortbedeutung
2 Phraseologie - die Lehre von festen
Wortkomplexen
3 Wortbildung - die Lehre von den
Modellen der Wörter
13.
Phonologie Morphologie PsycholinguistikGraphematik
kognitive Ling-k
LEXIKOLOGIE
Lexikographie Grammatitheorie
Computerlinguistik
14.
• Entwicklung der Lexikologie alsWissenschaft
15. Grimm Jakob und Wilhelm Deutsches Wörterbuch (DWB): 1838 – 1961 Paul Hermann Prinzipien der Sprachgeschichte. 1.Aufl.,
Tübingen,1880Paul H. Deutsches Wörterbuch,
1.Aufl.München, 1896.
Kluge F. Etymologisches Wörterbuch der
dt.Sprache. 1.Aufl. 1883.
16. H. Hirt Etymologie der neuhochdeutschen Sprache. Darstellung des deutschen Wortschatzes in seiner geschichtlichen Entwicklung.
München 1909.E. Wilke
Deutsche Wortkunde. 6.Aufl. Leipzig, 1925.
17. L.R. Zinder und T.W. Strojeya, K.A. Lewkowskaja, A. Iskos, A. Lenkowa, M.D. Stepanowa, I.I. Cernyševa
L.R. Zinder und T.W. Strojeya,K.A. Lewkowskaja, A. Iskos, A. Lenkowa,
M.D. Stepanowa, I.I. Cernyševa
18. Probleme der sprachlichen Nomination, das Wort, seine Bedeutung und seine Beziehung zu dem von ihm bezeichneten Begriff; *
•Probleme der sprachlichen Nomination, dasWort, seine Bedeutung und seine Beziehung zu dem
von ihm bezeichneten Begriff;
* verschiedene Aspekte der Zeichentheorie;
* die semantischen Gesetzmäßigkeiten
innerhalb des Sprachsystems;
* die Wege der Wortschatzentwicklung;
* die Wortbildung als einer dieser Wege und als
Lehre von der Wortstruktur;
* die lexikalischen Entlehungen als kommunikativpragmatisches Phänomen;
* das phraseologische System und seine Stellung
im Sprachbau
19.
R. Große – dialektale und soziale Differenzierungdes Wortschatzes
W. Fleischer – Wortbildung
W. Schmidt, Th. Schippan – Semasiologie
G. Wotjak – Semantik
J. Erben – Wortbildung, Morphologie
E. Agricola, H. Burger - Phraseologie